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Berchtesgadener Land und Tennengau starten gemeinsames Projekt zur „Gesundheits- und Wanderregion Salzalpen"

 

14. Dezember 2010 - Im Rahmen der Initiative Satellitennavigation Berchtesgadener Land initiiert die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land eine Machbarkeitsanalyse zur Realisierung einer Gesundheits- und Wanderregion - eine einmalige Chance für die Region Spitzenreiter im Gesundheits- und Wandersektor zu werden.

 

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Freilassing: Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land (WFG-BGL) legt zusammen mit dem Regionalverband Tennengau, der Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain sowie der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH und dem Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee den Grundstein für ein gemeinsames Projekt: Eine Machbarkeitsanalyse unter dem Arbeitstitel ,,Gesundheits- und Wanderregion Salzalpen''. Erarbeitet wird die im Rahmen eines EuRegio-Projektes finanzierte Machbarkeitsstudie von der Technischen Universität München und der Fachhochschule Salzburg. Die Grundidee des Projektes ist es, eine direkte Verbindung zwischen Gesundheit, Bewegung und Tourismus zu schaffen. Die Alpenregion bietet hierfür die ideale Basis für eine zielgerichtete physische und mentale Gesundheitsförderung. Räumlich einzugrenzen ist die Modellregion auf das Gebiet des Tennengaus und des Berchtesgadener Landes.


Auf Einladung der WFG-BGL trafen sich die genannten Tourismuseinrichtungen zusammen mit Vertretern aus der Wissenschaft zur Auftaktveranstaltung des Projektes im Techno-Zentrum in Freilassing. Von Seiten der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee und der Kur-GmbH Bad Reichenhall, vertreten durch Michael Grießer und Gabriella Squarra, ist gerade die Verbindung zwischen mentaler Erholung und Gesundheit eines der Hauptanliegen des Projektes. „Denn in diesem Bereich lässt sich für die Region ein Zukunftsmarkt erschließen - die Alpen als Erholungsort für Geist, Körper und Seele", so Squarra, deren Anliegen es ist, stressbedingte Krankheiten auf sanfte Art in der alpinen Region des Berchtesgadener Landes zu behandeln.


Damit würde die Attraktivität der Region für eine umfassende Gesundheitsförderung weiter gesteigert, so die Ansicht der Kurdirektorin. Ziel der praxisorientierten Machbarkeitsanalyse ist es, touristische, sportive und gesundheitsorientierte Einrichtungen zur Schaffung eines Gesundheitsnetzwerkes zu erfassen. Von Seite der Wissenschaft erwarten sich die Initiatoren die Bildung eines interdisziplinären Gesundheitsnetzwerkes, die Identifizierung von Technologieinnovationen (etwa aus dem Bereich der Satellitennavigation) und das Aufzeigen von Chancen, die „zur Positionierung und Profilierung des Berchtesgadener Landes und des Tennengaus als Gesundheits- und Wanderregion Salzalpen 2020 dienen", so der von der WFG-BGL zuständige Projektleiter Lars Holstein.


Die Fachhochschule Salzburg und die Technische Universität München, vertreten durch Dr. Mario Jooss und Dr. Martin Schönfelder, werden durch ihre Kompetenzen in der Markt- und Trendforschung, der Innovationsforschung sowie der gesundheitsbezogenen Grundlagenforschung und Gesundheitsförderung die Machbarkeit einer grenzüberschreitenden Gesundheits- und Wanderregion Salzalpen klären: Hierfür werden Qualitätskriterien für eine Gesundheitswanderregion festgelegt sowie ein Kompetenznetzwerk zwischen gesundheitsbezogenen und touristischen Einrichtungen gespannt. Dr. Schönfelder betonte in seinen Ausführungen, dass „aus seinem Blickwinkel noch viel Potential in der alpinen Region des Berchtesgadener Landes und des Tennengaus steckt für die Schaffung einer Gesundheitsregion". Denn gerade die alpine Landschaft biete den besonderen Charme für Erholungssuchende und Gäste und muss daher konsequent eingebunden werden, so das Meinungsbild aus Wissenschaft und Tourismus.


Den Rahmen der Zusammenarbeit bieten die Initiative Satellitennavigation Berchtesgadener Land und der Regionalverband Tennengau, welche die Beteiligten in regelmäßigen Abständen an einen gemeinsamen Tisch bringen, um die Region fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen.